Wie bleibt das Schlafzimmer in der Pollensaison pollenarm?
Haare vor dem Schlafen ausspülen, Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, Bettwäsche regelmäßig bei 60 Grad waschen. Pollenschutzgitter am Fenster halten 85 bis 90 Prozent der Pollen zurück.
Warum das Schlafzimmer der wichtigste Raum ist
Etwa ein Drittel des Tages verbringst du im Bett. Pollen, die tagsüber in Haaren und Kleidung hängen bleiben, landen sonst auf dem Kopfkissen und wirken die ganze Nacht auf Augen und Atemwege — genau dann, wenn sich die Schleimhäute erholen sollten.
Die Abendroutine bei hoher Belastung
Drei Gewohnheiten mit großem Effekt: Erstens die Haare vor dem Schlafengehen waschen oder zumindest ausspülen. Zweitens Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ablegen, sondern im Flur oder Bad. Drittens Bettwäsche in der Saison regelmäßig bei 60 Grad waschen.
Aus eigener Erfahrung. An richtig schlimmen Tagen hat bei mir zuverlässig geholfen, direkt nach dem Reinkommen zu duschen und danach kurz zu schlafen: Die Pollen sind dann aus Haaren und Haut, und die Augen beruhigen sich. In Arbeits- und Wohnzimmer laufen bei mir außerdem leise Luftfilter im Dauerbetrieb. Sie ersetzen das Lüften zum richtigen Zeitpunkt nicht, aber ich habe den Eindruck, dass sie der Raumluft tagsüber etwas von der Last nehmen.
Was Pollenschutzgitter leisten
Pollenschutzgitter (feinmaschiges Gewebe im Fensterrahmen) halten je nach Pollenart 85 bis 90 Prozent zurück, bei manchen Arten bis zu 99 Prozent. Sie reduzieren allerdings auch den Luftdurchsatz beim Lüften. Die Kombination aus Gitter und dem richtigen Lüftungszeitpunkt ist die wirksamste Lösung ohne Technik.