Verstärkt Wind die Pollenbelastung?
Schwacher bis mäßiger Wind wirbelt abgelagerte Pollen auf und erhöht die Belastung. Bei Windstille bleibt mehr am Boden, sehr starker Wind verdünnt und verfrachtet die Pollen. Bei trockenem, windigem Wetter: Fenster zu.
Die unbequeme Kurve
Der Zusammenhang zwischen Wind und Pollenbelastung ist nicht linear. Bei Windstille sinken Pollen zu Boden und bleiben dort liegen — die Luft wird langsam sauberer. Schwacher bis mäßiger Wind (etwa 10 bis 30 km/h) ist der ungünstigste Bereich: Er wirbelt abgelagerte Pollen immer wieder auf und hält sie in Atemhöhe. Sehr starker Wind verdünnt die Konzentration und trägt Pollen fort, kann aber kurzfristig neue Fracht aus anderen Regionen heranführen.
Die Regel im Alltag
Bei trockenem, mäßig windigem Wetter während der Saison: Fenster geschlossen halten und das Lüften auf das nächste Regenfenster oder die günstige Tageszeit verschieben. Für Wäsche und Gartenarbeit an solchen Tagen gilt die eigene Regel Wäsche trocknen bei Pollenflug.